AntiGravity®: Schwerelos trainiert

AntiGravity®: Schwerelos trainiert

Bewegen
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Einmal schweben! Zwar nicht über den Wolken, aber immerhin in einem Fitnessstudio. Wie das geht und ob das jeder machen kann, erfahren Sie hier.

 

Zugegeben: Ich bin nun wirklich keine Sportskanone. Im Frühling wird aber immer tapfer das Rad aus dem Keller geholt und das Auto bleibt meistens stehen. Außerdem gehören lange Spaziergänge zu meinem „Trainingsplan“ – so werden die 10.000 Schritte wenigstens fünf Mal die Woche geknackt.

Und obwohl ich nicht regelmäßig Gast im Fitnessstudio bin, probiere ich gerne neue Sportarten aus und suche nach Möglichkeiten, mich zu bewegen: Kanufahren auf der alten Oder, Stand Up Paddling auf dem Gardasee und jetzt: AntiGravity® Yoga.

Dank unseres Partners Holmes Place durfte ich im Studio am Potsdamer Platz in Berlin gleich zwei AntiGravity® Kurse belegen.

Doch was ist AntiGravity®? Werfen Sie einen Blick:


 

AntiGravity® Fitness und Yoga wurde 2007 vom US-Amerikanischen Akrobat Christopher Harrison erfunden. Harrison ist seit den 90er Jahren Choreograf der weltberühmten Akrobatikgruppe Antigravity. So kam er auf die Idee, Programme zu entwickeln, um das Workout jedem zugänglich zu machen.
Die Hängematten, die wir für den Kurs benötigen, sind aus Seide und fest an der Raumdecke befestigt.

Der Kurs ist gut gemischt. Man merkt sofort, wer hier schon öfter durch die Lüfte geflogen ist, und wer – wie ich – neu ist. Alle Neulinge finden sich schnell und pflichten sich bei, dass sie den Kurs und die Herausforderung schaffen werden.

Schnell zeigt sich, dass meine Panik unbegründet ist. Den ersten Teil des Kursen bleiben wir mit beiden, bzw. immer mindestens einem Beim fest auf dem Boden.

In den ersten Übungen nutzen wir die Matte als Haltegriff, um uns zu stützen. Wir strecken den Überkörper gerade nach vorne, atmen dabei ein, und rollen den Oberkörper dann ausatmend wieder gerade nach oben in den aufrechten Stand.

Peu á peu lernen wir, der Hammok (so wird die Hängematte auf Englisch genannt) immer mehr zu vertrauen. Es folgen Dehnübungen, bei denen ein Bein in die Matte gehängt wird. Durch Umgreifen und Festhalten der Bänder führen wir unterschiedliche Bewegungen aus. Körperspannung ist hier das A und O. Aber keine Angst: Auch ich sah zwischenzeitlich eher aus wie ein nasser Sack statt wie ein eleganter Schwan. Das kommt dann mit der Zeit.

AntiGravity® ist ziemlich facettenreich: Hier werden Elemente des Yoga und Pilates gemischt, dazu kommen Tanzeinlagen und Gymnastik.

Im nächsten Schritt setzen wir uns wie auf eine Schaukel direkt in das Tuch. Damit wir genau wissen, welche Bewegungen folgen, zeigt uns die Trainerin zuvor die Übungsabläufe. Wir strecken unsere Beine gerade nach vorne und wippen abwechselnd mit den Beinen auf und ab. So rutscht das ausgebreitete Tuch von den Kniekehlen an den Po. Nun spreizen wir die Beine, heben sie über den Kopf und lehnen den Oberkörper nach hinten, um uns auf den Kopf zu drehen. Schon hängen wir – die Beine nach oben – in dem Tuch. Es überrascht mich, wie sicher ich mich in dieser Position fühle. Ich merke, dass es unmöglich ist, aus der Hammok zu fallen. Hängend trainieren wir den Oberkörper, indem wir mit den Armen nach rechts und links schwingen.

Im weiteren Verlauf des Kurses schaukeln wir noch in der Hängematte, wiederholen die Dehnübungen vom Beginn und schließen den Kurs ab, indem wir komplett in der Hängematte liegend der Entspannungsmusik lauschen. So endet eine Stunde AntiGravity® Yoga. Fest steht, diesen Kurs werde ich so schnell nicht vergessen und definitiv bald wieder teilnehmen. Ich kann es kaum abwarten, herauszufinden, was noch so mit einer „einfachen“ Hängematte möglich ist. 

 

AntiGravity® Dreams

Wer nun Interesse hat, AntiGravity® einmal selbst auszuprobieren, sich aber die Yoga-Stunde nicht gleich zutraut, dem empfehle ich den Kurs AntiGravity® Dreams. Hier steht Entspannung im Vordergrund.

Der Kurs geht 30 Minuten und wird paarweise gestaltet. Während ich mich komplett in die Hängematte lege, liegt meine Partnerin direkt unter der Matte auf dem Boden und massiert meinen Rücken sanft mit den Füßen. Das klingt erst einmal komisch, ist aber sehr angenehm und definitiv etwas Neues. Nachdem wir gewechselt haben, legen sich alle Teilenehmerinnen noch einmal ganz in ihr Tuch. Sanft schwingen wir in der Hängematte hin und her und konzentrieren uns auf die Bewegung. Mit ruhiger Musik im Hintergrund, liest uns die Trainerin eine Geschichte vor. Es geht um Glück, Nächstenliebe und Freundlichkeit. Ihre Worte regen zum Nachdenken an.

Völlig losgelöst beenden wir den Kurs und wir werden komplett relaxed in den Alltag entlassen.

Ich bedanke mich bei unserem Partner Holmes Place für die Möglichkeit, beide Kurse auszuprobieren. Wenn Sie mehr über AntiGravity® und Holmes Place erfahren möchten, folgen Sie diesem Link: holmesplace.de

Ariane

Ariane arbeitet bei Nokia Health als Brand Marketing Specialist und betreut hier die Pressearbeit. Ihr Ziel ist es, dass Sie in der Zeitung einen Artikel über unsere Produkte lesen. In ihrer Freizeit erkundet Ariane die bayerische Natur oder ist mit einem Buch auf dem Balkon zu finden.
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